Gemeinsam Kicken - gemeinsam entscheiden

Neben der theoretischen Bearbeitung der Themen Menschenrechte und Frauenrechte spielt die Methode „Straßenfußball für Toleranz“ (Kickfair e.V.) eine wichtige Rolle für das Bildungsangebot Globales Lernen mit „Frauen am Ball“. Diese besondere Spielweise wird mittlerweile von vielen Projekten in der ganzen Welt verwendet. Jungen und Mädchen spielen beim Straßenfußball für Toleranz zusammen in gemischten Teams. Anstelle der Schiedsrichter übernehmen Jugendliche als so genannte TeamerIn die Rolle eines Mediators bzw. einer Mediatorin. Aus der besonderen Spielweise lassen sich Lerninhalte und Themenfelder wie Toleranz, Respekt, Dialogfähigkeit, interkulturelles Verständnis, Konfliktfähigkeit, Teilhabe und die Übernahme von Verantwortung ableiten. Diese Themen und Inhalte werden außerhalb des Spielfeldes aufgegriffen und thematisiert.

Für das Bildungsangebot Globales Lernen mit „Frauen am Ball“ ist die Methode vor allem deshalb relevant, weil sich Mädchen und Jungen durch das gemeinsame Spiel mit eigenen Rollenbildern, Klischees, Vorurteilen und diskriminierendem Verhalten auseinandersetzen. Sie kommen miteinander ins Gespräch und handeln gemeinsam Spielregeln aus, die auf ein gleichberechtigtes und faires Miteinander abzielen. Die Methode ist eine gute Ergänzung zur theoretischen Bearbeitung der Themen Menschenrechte und Frauenrechte durch die „Frauen am Ball“-Unterrichtsmaterialien, weil sie die Bedeutung der Verwirklichung von (Menschen-)Rechten für alle Menschen aber auch die Folgen von Menschenrechtsverletzungen erfahrbar und damit gut verständlich macht.

Probieren Sie es aus, z.B. im Sportunterricht oder im Freizeitbereich!

Weitere Informationen zum „Straßenfußball für Toleranz“ finden Sie auf der Webseite von Kickfair e.V.